Die Vielzahl an Technologien und Werkstoffen eröffnet Zahnarzt und Zahntechniker nahezu unbegrenzte restaurative und prothetische Möglichkeiten. Ganz gleich, welche Versorgungsart Zahnarzt und Patient wählen - Qualität und Service sind bei uns oberstes Gebot. Dies gilt für anspruchsvollen, hochwertigen Zahnersatz ebenso, wie für Standardversorgungen.
Auszug aus unserem zahntechnischen Leistungsspektrum:
Vorteile für Zahnärzte und Ihre Patienten:
Die Funktionsdiagnostik gelangt zu immer größerer Bedeutung in der Zahnmedizin. Der Kreis derer, die fordern, dass Funktion und Ästhetik nicht als gegensätzlich anzusehen sind, sondern eine Symbiose bilden sollten, wird immer größer. Zurecht.
Vor allem in der Zahntechnik sollte umgedacht werden. Das Wissen der Techniker sollte sich nicht mehr nur auf ästhetische Schichtungen und Formgestaltung beschränken. Die Funktion wurde schon vor vielen Jahren von der Fachwelt erforscht und umgesetzt.
Viele der Systeme haben einen statischen Ansatz, bei dem die verschiedenen Muskel- und Gelenkbahnbewegungen außer Acht gelassen werden. Diese Konzepte besitzen nur noch theoretische Bedeutung und wurden von den dynamischen Konzepten abgelöst. Ein Vorreiter der dynamischen Okklusionskonzepte ist Prof. Slavicek, der in seiner langjährigen Tätigkeit als Zahnarzt und Universitätsprofessor in vielen Studien das Zusammenspiel der Okklusion im Zusammenhang mit der Dynamik wie auch Statik untersuchte. Er hat an über 1000 Patienten die Zusammenhänge der verschiedenen beteiligten Faktoren wie etwa Kaueffizienz, interferenzfreie Bewegung, Abstützung oder die 1 zu 2-Zahnbeziehung erforscht. Aus diesen Faktoren ist das Konzept der sequenziellen Führung der Laterotrusionsseite mit Eckzahndominanz hervorgegangen, welches in der Zahnmedizin immer mehr Anhänger findet.
Eine Vielzahl von Faktoren wie Körperfehlhaltungen, Schmerzen, Stress wirken auf die Skelettmuskulatur und das Kauorgan und umgekehrt ein. Einige Funktionsstörungen bei Patienten sind auf unphysiologischen Zahnersatz zurück zu führen. Unwissentlich werden nicht unbedingt sofort sichtbare Störfaktoren in den Zahnersatz eingearbeitet, was zum Teil fatale Folgen für den Patienten und dessen stomatognates System hat.
Die Folgen von Funktionsstörungen sind Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Kiefergelenksschmerzen, Verspannungen?... Man bezeichnet dieses Krankheitsbild auch vielfach mit der Abkürzung CMD (cranio mandibuläre Dysfunktion).
Ein Zahnarzt mit dem Verständnis für Funktion und Dysfunktion macht mit einem kompetenten Laborpartner aus diesen Risiken Erfolgsfaktoren.
Wir stellen nun seit vielen Jahren erfolgreiche prothetische Versorgungen von Patienten nur durch konsequente Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker. Dies setzt wiederum voraus, dass die Zahntechniker eine Basis besitzen, die gleichermaßen zahntechnisches wie auch zahnmedizinisches Wissen umfasst. Nationale und internationale Referententätigkeit unterstreicht unser besonderes Know-How auf diesem Gebiet.
Digitale Abtast- und Frässysteme sind bereits seit vielen Jahren auf dem Markt. Die Geräte der neuen Generation sind heute ausgereift und ermöglichen exzellente Ergebnisse bezüglich Passgenauigkeit, Ästhetik und Stabilität. Wir haben uns schon im Jahre 2002 entschieden, selbst zu fräsen, um um einerseits höchstmögliche Präzision zu gewärhleisten und andererseits zeitlich hierbei sehr flexibel zu sein.
Die derzeit interessantesten Materialien sind Titan, Aluminiumoxid und Zirkondioxid. Für Materialeigenschaften und Indikationen besuchen Sie bitte die Seite unseres Partners
Bien Air [Link neues Fenster ]
Der Werkstoff Zirkonoxyd >
Zirkonoxid ist eine ästhetische, stabile Keramik für den Front- und Seitenzahnbereich, die erweiterte prothetische Möglichkeiten bietet. Sichere und stabile Vollkeramikbrücken mit großer Spannweite, die auch den Extrembelastungen im Seitenzahnbereich standhalten sind für dieses Material indiziert.
Unser Werkstoff -DC Zirkon- ist dichtgesintertes und gehipptes Zirkondioxid, das durch seine hohe Grundhärte zwar die längsten Fräszeiten benötigt, dafür aber im Nachhinein keine Gerüstveränderungen mehr auftreten können. Die Indikationen mit unseren längsten Erfahrungen liegen im Bereich kleiner und großspanniger Brücken sowie vollkeramischer Innenteleskope.
Der Werkstoff DC Procura >
DC Procura ist ein Aluminiumoxid. Die Indikation dieses Materials sind Einzelkronen im Front- und Seitenzahnbereich. Festigkeit und Preis sind geringer als bei DC-Zirkon.
Der Werkstoff Titan >
Titan ist ein bekannter Werkstoff der durch die vormals mangelhafte Gusstechnik zu Unrecht in Verruf geraten ist. Durch die Frästechnik sind wir nun in der Lage absolut homogene und spannungsfreie Gerüste zu fertigen, um die Vorteile des Metalls voll ausnutzen zu können. Neben dem geringen Materialpreis, sind das geringe Gewicht, die Röntgenfähigkeit, die 14-mal geringere Wärmeleitfähigkeit und die hohe Stabilität unschlagbare Argumente besonders für Langzeitprovisorien, Implantatstege oder preiswerte Endversorgungen.
Titan findet bei Canini hauptsächlich Anwendung bei hochwertigen Langzeitprovisorien mit Kunststoffverblendung oder für preisgünstige definitive Restaurationen.
Implantatprothetik ist im Laufe der Jahre zu einem Schwerpunkt in unserem Dentallabor geworden. Immer mehr Patienten entscheiden sich für diese sichere Art der Versorgung. Zurecht, denn die Lebenserwartung dieser künstlichen Wurzeln ist mittlerweile sehr hoch und Ihre restlichen, gesunden Zähne werden geschont.
Hinzu kommt, dass immer mehr technische Möglichkeiten auf diesem Gebiet bestehen und so ein hoher Grad an Sicherheit erreicht werden kann.
Aus diesem Grund besuchen wir regelmäßig Fortbildungen zum Thema Implantate. Hieraus resultiert unter anderem die Eigenverpflichtung zur kontinuierklichen Weiterbildung und externen Überprüfung durch die DGI.